Eine schöne Blechdose

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Ein Schnelldurchgang durch 50 Jahre Verpackungsgeschichte für die Verpackungs-Rundschau

Kaum eine Kulturtechnik bringt so viele so kurzlebige Objekte hervor wie das Verpacken von Gegenständen. Die Verpackung muss mindestens drei Funktionen erfüllen: das Transportgut schützen, hantierbar sein und in gewisser Weise über das Gut informieren. Hat sie diese Zwecke erfüllt, löst sie sich mehr oder weniger schnell in Luft (und biologisch abbaubare oder nicht abbaubare Reste) auf.

Entweder sie landet direkt auf der Kippe, oder sie wird dank ihres nachhaltigen Materials und ihrer praktischen Form – nun aber meistens für ganz andere Zwecke – in Zweitverwendung verschlissen. Archäologen bedienen sich nicht nur erhabener Monumente als Quellen, sondern auch gerade Relikten der Alltagskultur: zum Beispiel in Abfallgruben. Ein bizarrer Ort ist der Monte Testaccio in Rom. Es handelt sich um eine römisch-antike Amphorenmülldeponie nahe des antiken Frachthafens, die bereits bis zum 4. Jahrhundert n. Chr. zu einem veritablen Hügel, an der Sohle rund 1000 Meter umfangend, angewachsen war (Abb. 1). Für die Wirtschaftsgeschichte der Antike bildet er ein regelrechtes Urkundenarchiv, weil viele der Siegel und Beschriftungen auf den Scherben noch zu entziffern sind.
——Nun ist das römische Reich schon lange untergegangen oder vielleicht in etwas anderem aufgegangen – jedenfalls liegt diese Epoche definitiv hinter uns. Aber wann genau endet eine Epoche, ein Stil, eine Mode, wann beginnen sie? Das sind Fragen, mit denen die Historiker immer wieder belästigt werden.

Die Dose als Sammlerobjekt

Eine schöne Blechdose, ehemals Behältnis für sechs allerfeinste Nürnberger Elisen- und Mandel-Lebkuchen, hat bestimmt 60 Jahre überdauert, wohl weil sie hübsch war und praktisch für die Zweitverwendung (Abb. 2). 60 Jahre mindestens, so scheint es – denn die kreidige Oberfläche, die Farbigkeit, die kantige Grafik, die romantischen Alstadtvignetten Nürnbergs und die Patina verweisen eher in die 1930er Jahre. Aber die Dose gibt eindeutige Auskunft. Auf dem unteren Goldrand steht: »Made in Western Germany«, »Importé d’Allemagne Occidentale«. Der Historiker freut sich über diesen Terminus post quem, den Nachweis, dass die Dose nicht älter – oder nur unwesentlich älter – sein kann als die junge Bundesrepublik. Und vermutlich ist sie nicht viel jünger als die deutliche französische Besatzungspräsenz. Man stelle sich vor: Die Lebkuchenfirma produziert angesichts des Trümmerhaufens der Nürnberger Altstadt im gewohnten Design mit heiler Mittelalterarchitektur die Lebkuchendosen als Souvenir und Exportgut für die westlichen Besatzungsmächte. So wechselt die Vignette des heiligen Georg auf dem Dosendeckel ihre allegorische Bedeutung. Mit dem Drachenbezwinger kann sich der Angehörige einer Siegermacht gewiss besser identifizieren als der nachdenklich gewordene Nürnberger.
——Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges begann unbestreitbar eine neue Epoche. Das Nostalgiekonzept des Lebkuchenproduzenten wurde indes ungebrochen fortgeführt. Heute wird die Dose als Sammlerobjekt gehandelt.

Sonne, Meer, Bikini und Fiasko

Italien wurde in den 50er und 60er Jahren nicht nur zum Fluchtland für Erholungsphantasien. Dort, wo man sicher war, sich nicht im Feindesland die Blöße zu geben, geriet nun eine Exotik von Sonne, Meer, Bikini und Fiasko in erreich- und erfahrbare Nähe. Die Capri-Fischer-Melodie, bereits 1943 komponiert, aber verboten, gehörte zu den erfolgreichsten Schlagern jener Zeit. Langnese verstand die Botschaft eines nach wie vor ungestillten Bedürfnisses und bot der jungen Republik Trost für ein paar Groschen: Seit 1959 bis heute saugen die daheim Gebliebenen den passenden Geschmack zu ihrer Urlaubssehnsucht aus dem Capri-Wassereis (Abb. 3).
Durch das dünne grasgrüne Papier hindurch, mit Orangenkugeln fast wie ein lustiges Cocktailkleid dekoriert, fühlte man den kalten Eiskörper. Das Papier klebte regelrecht an der flachen gelben Scheibe. Man zog es umständlich ab, das knisternde Entblättern steigerte die Erwartung.
——Die Caprieisverpackung von heute trübt in mehrfacher Hinsicht den Genuss. Das Farbklima von Grün-Gelb-Orange ist durch einen Blauverlauf gestört, der irgendwie die Phantasie untergräbt, sich seinen eigenen Himmel in seinem eigenen Blau auszudenken – ist schon klar: Wir können auch bunt. Auf das Saugerlebnis muss heute eigens ein Button hinweisen: »Reich an Fruchtsaft«. Na, das ist ja gerade der Kick, den der Konsument von heute offenbar nicht mehr von allein entdeckt. Und der widerspenstige Entblätterungstrick ist mit Plastikfolie auch nur ein halber Genuss. Sicher, die Ansprüche an die Materialien, die Hygiene, die Kosten, die Ergebnisse der Zielgruppenanalysen ändern sich; und das Publikum ändert sich auch. Das Problem sieht ein bisschen so aus wie in der Evolution: Dass eine bestimmte Form überlebt, lässt nicht darauf schließen, dass es deswegen eine andere nicht könnte.
——Übrigens: Das Langnese-Signet macht einen modernen und selbstverständlichen Eindruck, weil es viel von der Vergangenheit aufsaugt. Ein mehrfach abgesetzter Schwung erinnert an das weiche Flotieren der Formen in den 70ern, und die Idee von Freiheit, Liebe und Glückseligkeit wird in der doppelten pulsierenden Herzform piktogrammartig eingefangen.

Diese elegante Fußform

In den frühen 70er Jahren gab es noch ein anderes bemerkenswertes Eis. Während Capri sozusagen für die ganz normale Alltagssehnsucht am Strand konzipiert und rezipiert wurde, gab es ein marmoriertes Cappuccino-Eis mit sahnigem Dekor im extravagant geschwungenen Plastik-Eisbecher, natürlich ein paar Groschen teurer. Auch hier winkte Italien, aber aus der Bar heraus. Und spätestens seit James Bond auf Celluloid ist das Mittelmeer nicht nur schick am Strand. Am besten ist das Geheimnis dieses Bechers anhand eines anderen Objektes zu verstehen: eine Kaffeetasse von Rosenthal, die ohne Vorwissen extrem schwierig zu datieren ist (Abb. 4). Aus welcher Zeit, aus welchem Zusammenhang – politisch, ökonomisch, ästhetisch, lebensstiltechnisch – winkt hier ein schöner Gruß?
——Der Schwung des Tassenfußes erinnert an die glänzenden Kunststoffmöbel der 60er und 70er Jahre, zu denken an den in einem Stück sphärisch gekrümmten Panton-Chair von Verner Panton – die Ideen ab 1959 skizziert und 1967 bei Vitra in Serie gegangen. Die elegante Fußform der Tasse bezieht sich nicht nur auf damals aktuelles Plaste-Design, sondern zitiert gleichermaßen klassische Sockelformationen von Marmorbüsten oder Vasen. Die Tasse könnte aber auch ein Accessoire in Jacques Tatis Film »Playtime« von 1967 sein, diese liebenswürdige und akribische Kritik der radikalen Modernisierung und Industrialisierung des urbanen Geschäftslebens. Oder handelt es sich um einen Epigonen der amerikanischen Streamline-Moderne der 30er und 40er Jahre?
——Was die Einschätzung so knifflig macht, ist das filigrane grafische Dekor. Das Rosenthal-Service »studio-linie, Composition grau«, entworfen vom Finnen Tapio Wirkkala und produziert im Jahr 1963, schaut nach vorne und zurück. Die grafische Knospen- und Rankenstilisierung entspricht überhaupt keinem modernen, avantgardistischen, experimentellen Ansinnen, ganz im Gegensatz zur Porzellanform. Diese Grafik ist ein Abkömmling von Zierformen, die sich von Möbeln bäuerlicher Kultur bis in die gemäßigte Alltagsmoderne hinübergerettet haben. Ein Blick auf die Tapetenkollektion »Bauhaus 54« der renommierten Firma Rasch aus dem Jahr 1954 zeigt Muster, wie sie typisch sind für die unmittelbare Zeit nach dem Krieg; weiche und eckige übereinanderliegende Krakel oder regelmäßige, Zierformen des Biedermeier zitierende Linien-, Streifen- oder Stern-Punkt-Ornamentik (Abb. 5). Das grafische Dekor scheint demnach ein Zugeständnis an Häuslichkeit oder sogar Gemütlichkeit – ein ausgesprochen deutscher Begriff – zu sein, auch wenn die Form der Tasse nicht bloß dem Durchschnittsgeschmack entgegenkommt, sondern bei der Vorhut mitmarschiert. In dieser Beobachtung liegt überhaupt kein Vorwurf. Vielmehr erkennt sie an, dass Formgebung und Formfindung sich immer tastend durch die Zeit begibt und auslotet, was man ruhig verlieren kann, was abgestoßen werden sollte, was dazugewonnen werden kann, nach was man suchte sollte und – was man behalten mag.
——In dieses Feld ist die Erinnerung an den exklusiven Langnese-Plastik-Eisbecher der 70er oder vielleicht späten 60er Jahre eingebettet. Dieser Becher, der natürlich überhaupt nicht experimentellen Formansprüchen genügt, sondern das bereits Erprobte, in diesem Fall das erprobte Ultramoderne in die Breite trägt und deshalb im Alltag so exklusiv, in der Analyse aber bieder wirkt – dieser Erinnerungs-Becher hat im Gegensatz zum Capri-Eis, das die Bodenständigkeit konzeptionellermaßen nie verlassen hat, die Zeiten nicht überdauert.

Entspannungsmittel in gezielter Dosierung

Pril kommt 1951 in Pulverform als erstes synthetisches Spülmittel auf den Markt, 1959 als Flüssigmittel, 1960 in einer neuen flachen Flasche des Produktgestalters Günter Kupetz. Von 1972 bis 1984 waren selbstklebende Abziehbilder – die Prilblumen – drauf; seit 1992 besorgt Deutschland den Abwasch auch mit Spülmittelkonzentrat von Pril. Heute hat das Pril-Original »höchste Fettlösekraft« und »20% mehr« erreicht.
——Der Schnellflug über knapp 60 Jahre Pril skizziert nicht nur den technischen und werblichen Erfolg eines Konsumgutes, diese Skizze lässt sich rasch zu einer kleinen zeitgeschichtlichen Vedute ausmalen:

 

Abb. 1 Amphorenscherbe aus der antiken Mülldeponie in Rom, Monte Testaccio. Über mehrere Jahrhunderte häuften sich die Reste von Öl- und Fischsaucenamphoren zu einem regelrechten Hügel an.
Abb. 2 Blechdose von Haeberlein-Metzger, um 1950, geschmückt mit heilen Bildern aus einer zertrümmerten Altstadt.
Abb. 3 Capri-Eis, 2009. Geschmackserlebnis wie damals, Verpackungserlebnis nicht.
Abb. 4 Rosenthal studio-linie Composition grau von Tapio Wirkkala, 1963. Modernes Kunststoffdesign in Porzellan mit bürgerlichem Dekor.
Abb. 5 Relief-Kleinmustertapeten der Kollektion »Bauhaus 54« von Rasch, in: Die Mappe, Monatshefte für Form und Farbe in der Bau- und Raumgestaltung, März 1954. Viele Handwerker und Gestalter machten nach ihrer Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft dort weiter, wo sie aufgehört hatten.
Abb. 6 Abb. 6 Pril-Packung, 1953, aus der wunderbaren Sammlung des Deutschen Verpackungsmuseums in Heidelberg. © Deutsches Verpackungs-Museum
Abb. 7 Aufsteller, 1961. Abgebildet ist eine Pril-Flasche nach dem Entwurf von Günter Kupetz, 1960. Die flache Form wurde bis Anfang der 90er Jahre verwendet. Kupetz entwarf auch die Normbrunnenflasche für Mineralwasser, die von 1971 bis heute hergestellt wird. © Konzernarchiv Henkel
Abb. 8 Prilblumen. Otl Aicher schuf für die Olympiade 1972 als Leitsystem die berühmt gewordenen Sportarten-Piktogramme, die wortlos international zu verstehen sind. Die Prilblume wurde zum Icon einer ganzen Epoche: Die 70er Jahre dauerten sozusagen von 1972 bis 1984. © Konzernarchiv Henkel
Abb. 9 Lightshow von »Exploding Galaxies«. Rekonstruktion anlässlich der Ausstellung »Die 68er. Langer Sommer – kurze Weile« des Historischen Museums Frankfurt am Main, 2008. Foto Uwe Dettmar.
Abb. 10 Plakatankündigung für eine Tanzveranstaltung mit »100% mehr drin«, 2009.
Abb. 11 www.tv-kult.de: Archiv und Blog zur Rückbindung an kollektive Identität und zum Nachholstudium für die Retrogeneration.

 

 

——Die Architekturgeschichte beschreibt die Nachkriegsarchitektur auch als »verspätete Moderne«. Die Papierpackung von 1953 steht genau in dieser Kontinuität (Abb. 6). Die dreidimensionalen, perspektivisch auseinanderdriftenden Lettern des Logo zusammen mit dem rautenförmig gezeichneten blockigen Subtext könnten direkt aus den grafischen Büros der Avantgarde der 20er Jahre stammen – deren Anliegen es, verkürzt gesagt, war, Kunst und Alltag ineinander zu überführen. Die plakative Gestaltung – durch Verzicht auf historisierenden Zierrat, durch klare Linien und Kanten, flächige Farben und hohe Kontraste – gibt ein Beispiel für die sachlichen Fortschrittsvorstellungen in der Wiederaufbauzeit. Gereinigt wurden ja nicht nur die verkrusteten Töpfe, sondern metaphorisch auch die verkrusteten Hirne. Im dialektischen Wechselbad von Verdrängung und Läuterung schaukelt der neue Bundesbürger einer geschmeidigen Zukunft hoffnungsvoll entgegen.
——Als wenn der Nierentisch, die dünnen Stuhlbeinchen und die weichen verschlungenen Krakelmuster der 50er Jahre ein Konzept der Schwerelosigkeit, der Bewegungsfreiheit und der Formauflösung formulierten, das sich im Kunststoffhype der 60er Jahre erst richtig entfaltet, verflüssigt sich also Pril demgemäß. Die Kupetz’sche Kunststoff-Flasche von 1960 – eine flache Rakete – bekommt die Taille, die zum greifen einlädt (Abb. 7); vermutlich ist sie vom Logo inspiriert, das sich nach unten verjüngt, denn dies gehört zu den prägnanten Merkmalen des vorigen Papierpäckchens. Die neue kegelförmige rote Kappe mit ihrer Dosierspitze signalisiert: Hier passiert’s, hier kommt das (Fett-)Entspannungsmittel in gezielter Dosierung. Keine zehn Jahre später fliegt der Mensch zum Mond.
——Die Prilblume ist heute nicht nur Legende, sondern lebendiger Kult (Abb. 8). Im Schlagermove, einem Schlagerfestival seit den späten 90ern, wird mit Prilblumen getanzt und die Prilblume selbst gefeiert. In den 70ern aber war sie Schulkindern und Hausfrauen das Medium zur Teilhabe an der echten Blumenmacht. Wabern der Ideen, nichts undenkbar, keine Utopie zu abstrus, um nicht diskutiert zu werden – das ist wahre Flower Power.
——Die Visualisierung des anarchischen Driftens von Gedanken und Träumen trieb 1968 eine Gruppe von Lichtkünstlern auf die Spitze: »Exploding Galaxies« (Abb. 9). Brummbär, Jupp Keil, Matthias Kegelmann und Lampe schufen Lightshows mit 20 bis 30 Projektoren. Live zur Musik, zum Beispiel auf den Internationalen Essener Songtagen, wurden in aufwendiger Handarbeit flüssige Farben und Öle mit speziellen Triebmitteln behandelt, sie vermischen sich, stoßen sich ab, fließen ineinander. Zusammen mit der Musikperformance wurde ein visuelles, liquides, intensives und nicht wiederholbares Gesamterlebnis erzeugt. Die Prilblume begleitete als geometrisches und in industriellen Massen reproduziertes visuelles Substrat nicht bloß die neue Optik einer Nachkriegsgeneration, sondern komprimierte diese auf eine für deren Elterngeneration übersichtliche Größe. Der Pop entfaltet sich nicht mehr nur in den Beatschuppen, sondern auch in der Hauswirtschaft – das Anarchische wird zum Abziehbild.

Völlig verständlich

Und heute? In den fortgeschrittenen 80ern war man froh, die Exzesse des 70er-Jahre-Geschmacks abgeschüttelt zu haben. In den fortgeschrittenen 90ern wurden die grauen, 3cm breiten Lederschlipse unserer Jugend peinlicher als die schrittweit ausgestellten Jeans unserer älteren Schwestern. Nun wurde alles elektronischer, konzentrierter, turbo, mega oder ultra, einfach noch mehr Mehr. Der intensive Gebrauch von Undo-Taste und Zoom-Shortcut trainiert seitdem das mühelose Vor- und Zurückswitchen in allen Lebenslagen, die Miniaturisierung und Maximierung aller denkbaren Zustände. Heute beherrscht uns das Paradigma der Reversibilität und Abrufbarkeit. Das schlägt sich nieder in einer neuen Art der Popkultur: die Retro-Stilistik (Abb. 10). Auf einem Plakat für eine Tanzveranstaltung erscheinen die klassisch gewordenen Text- und Gestaltungsmittel einer Waschmittelverpackung – mindestens für die Zielgruppe nicht nur völlig verständlich, sondern auch hip.

Das gleiche visuelle Schicksal

In Varianten ließe sich anhand der Produkt-, Marken- und massenmedialen Marketingveränderungen zeigen, wie das ökonomische Prosperieren einer ganzen Gesellschaft mit deren visuellen Konditionierung einhergeht (Abb. 11). Die Webpage tv-kult.de demonstriert, wie tief sich die Marken, die Melodien und Bilder der Konsumwelt ins kollektive Gedächtnis gebohrt haben, so dass die Individuen – und zwar nur verbunden durch das gleiche visuelle Schicksal –, Veteranen gleich eine gemeinsame Erinnerung genießen.
——Ein Eldorado für Markenfreaks, Zeitgeschichtler, Kultforscher und ein Muss für Designstudierende ist das Deutsche Verpackungs-Museum in Heidelberg mit gut zweitausend Exponaten, die nicht auf den Müll gewandert sind.